Pflanzen
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PFLANZEN UND IHR EINFLUSS AUF DAS WOHNERLEBNIS


Foto vlnr: BBH

Wohlfühlen mit Zimmerpflanzen

Menschen haben das Bedürfnis nach lebendem Grün und möchten sich auch in den eigenen vier Wänden mit Pflanzen umgeben. Warum das so ist, können wir nur vermuten. Vielleicht steckt die Liebe zu Pflanzen in unseren Genen.

Die eigene Wohnung ist eine Oase in einer reizüberfluteten, schnelllebigen Zeit. Hier kann man sein persönliches Lebensgefühl entfalten, den Stil finden, der die eigene Persönlichkeit widerspiegelt.

Harmonische, ausgeglichene Wohnwelten brauchen auch Elemente aus der Natur, damit wir uns wohlfühlen. Zum  behaglichen Gefühl des „Zuhause-Seins“ gehören deshalb immer auch Pflanzen – für jeden Einrichtungsstil gibt es eine große Auswahl passender Arten.
Pflanzen sind aber nicht nur kreativer optische Bestandteil, sondern verbessern auch das Raumklima und damit das allgemeine Wohlbefinden.

Pflanzen als Luftbefeuchter

Besonders in der kalten Jahreszeit, während der Heizperiode, ist die Luft in den meisten Räumen viel zu trocken. Wie viel Feuchtigkeit eine Pflanze abgibt, ist von Art zu Art sehr unterschiedlich und nur wenige Pflanzenarten sind geeignet, während der Heizperiode die Luft wirklich effizient zu befeuchten. Zimmerlinde (Sparmannia) und Zypergras (Cyperus) gehören z.B. dazu. Zimmerpflanzen sind für die Luftbefeuchtung zwar kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Teil der Summe.

Pflanzen als Staubbinder

Eine weitere Klimafunktion, die Pflanzen übernehmen können, ist die der Staubbindung. Haarige Blattoberflächen ziehen den Staub aus der Raumluft an. Auch durch die Luftbefeuchtung wird Staub gebunden: ab ca. 40 Prozent Luftfeuchtigkeit sinkt er wassergesättigt zu Boden.

Pflanzen als Stimmungsmacher

Wenn wir in der dunklen Jahreszeit oft tagelang nicht in den Genuss von Sonnenlicht kommen, können „Winterdepressionen“ die Folge sein. Der stetige Lichtmangel führt zu großem Schlafbedürfnis, allgemeiner Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen. Durch den Lichtmangel wird im menschlichen Körper die Produktion des Hormons Seratonin reduziert, das Hormon Melanin wird verstärkt ausgebildet.

Erst wenn die Sonneneinstrahlung im Frühjahr wieder zunimmt, steigt die Seratonin-Produktion und die Winterdepression vergeht. Eine Lichtbehandlung kann Linderung verschaffen und auch ein intensiv begrünter Innenraum trägt viel zur Stimmungsverbesserung bei. Grünpflanzen haben in jedem Fall einen hohen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen und tragen erheblich zu Stress- und Aggressionsabbau bei, sie sollte also auch am Arbeitsplatz nicht fehlen

Pflanzen als Schadstofffilter

In begrenztem Maße können Pflanzen auch Schadstoffe in der Raumluft beseitigen. Allerdings darf man sich davon keine Wunderdinge erwarten. Um etwa hohe Formaldehyd-Werte in einem Raum bleibend zu senken, müsste man sich schon einen ganzen Urwald ins Zimmer holen. Bei hohen Belastungen ist es sicher sinnvoller, erst einmal die Materialien, die Schadstoffe abgeben, aus dem Raum zu entfernen.

Das Zimmerpflanzen mit der Summe all ihrer vielfältigen und positiven Eigenschaften das Wohnklima positiv beeinflussen, ist aber nachgewiesen und unbestritten – probieren Sie es aus!

Ing. Elke Papouschek
Quelle: CMA, PfP

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